Datensicherung im Privatbereich

Die einfachste und günstigste Lösung ist dabei eine externe Festplatte mit größerem Volumen (1-2TB) und einer Sicherungslösung wie beispielsweise das kostenlose PersonalBackup von Dr. Jürgen Rathlev (http://personal-backup.rathlev-home.de).

Das Programm ist klein, schnell eingerichtet und lässt sich entweder in festgelegten Intervallen (täglich, wöchentlich, monatlich, beim Ein- oder Ausschalten) oder händisch starten.
Vorteil dabei: es kopiert nur Dateien auf das Ziellaufwerk, welche sich wirklich geändert haben.
Mit dieser Methode ist es möglich auch große Ausgangs-Datenbestände mit mehreren hundert Gigabytes in wenigen Minuten zu sichern (auch wenn die erste Sicherung relativ viel Zeit in Anspruch nimmt).

Die zu sichernden Verzeichnisse sollten immer das Grundverzeichnis der Benutzer sein, also im Regelfall C:\Users\ bzw. C:\Benutzer\ sowie der versteckte Ordner C:\ProgramData\, welcher häufig Einstellungen und Informationen zur installierten Programmen enthält.

Wird das Benutzer-Verzeichnis in „Bausch und Bogen“ gesichert, so ergeben sich im Regelfall einige Kopierfehler, was allerdings normal ist.
Manche Systemdateien sind während des Betriebs des Computers geschützt und können nicht kopiert werden.
Diese Dateien sind im Falle einer Datenwiederherstellung aber nicht notwendig.

Nach dem Kopieren sollte die externe Festplatte wieder ausgeworfen und bis zur nächsten Sicherung vom Gerät getrennt werden.
Speziell Crypto-Viren können auf alle Laufwerke (also auch auf eine angeschlossene externe Festplatte) zugreifen und die Daten dort vernichten.
Damit besitzen Sie immer eine aktuelle Sicherung die vor Fremdzugriffen geschützt ist.
Als Alternative bietet sich die Verwendung einer Netzwerkfestplatte, “NAS” genannt an.

Eine Alternative zum kostenlosen PersonalBackup wäre das kostenpflichtige Acronis True Image, wobei das Programm erschwinglich ist und zusätzliche Funktionen wie beispielsweise das Kopieren von verschiedenen Dateiversionen bietet.

In Windows 10 gibt es schlussendlich noch die Möglichkeit auf ein internes Zweitlaufwerk ebenfalls eine Dateiversions-Sicherung einzurichten, welche bei Änderungen an Dateien den Ausgangszustand sichert.
Dies ist allerdings keine wirkliche Alternative zu einer echten Datensicherung!
Von einer Sicherung über das Backup-Tool vom Betriebssystem rate ich eher ab.

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