Phishing

Es rufen mich immer wieder verunsicherte Kunden an, welche E-Mails von namhaften Firmen wie A1, Quelle oder Amazon erhalten. Darin wird dann eine zumeist relativ hohe Summe für eine Rechnung oder Dienstleistung verlangt, die man noch nicht bezahlt habe. Das Dumme daran ist, dass diese E-Mails gar nicht von diesen Anbietern stammen!

Manche Virenschutzprogramme beherrschen es, solche E-Mails als Phishing zu entlarven und auch der eine oder andere E-Mail-Provider blockt diese Schreiben.

Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten, fragen Sie sich selber:

  • Kenne ich die Firma, die mich anschreibt überhaupt?
  • Habe ich bei diesem Anbieter oder bei der Firma wirklich etwas bestellt und vergessen zu bezahlen (eventuell haben Sie bereits per Kreditkarte bezahlt)?
  • Haben Sie eventuell einen Abbuchungsauftrag bei dieser Firma laufen (bspw. Telefonrechnungen)?

Bedenken Sie, dass der reguläre Ablauf eines Zahlungsversäumnis im Normalfall ein Schreiben ist, welches per Post zugestellt wird.

Dieses Vorgehen wird auch gerne bei Bankdaten verwendet. Beachten Sie hier unbedingt, dass Banken Sie niemals nach Ihrem Zugangscode, PIN oder TAN per E-Mail fragen werden. Dies läuft ausschließlich über den Postweg, bzw. über einen Direktbesuch in Ihrer Filiale ab.
Vorsicht ist hier immer besser als Nachsicht: Im Zweifelsfall organisieren Sie sich die Telefonnummer der Firma über das Telefonbuch/Herold und fragen direkt beim „richtigen“ Anbieter an. Dann kann nichts schief gehen!

Ihr Michael Ebenhofer
Geschäftsleiter der Firma Computersystems for you e.U., Mauthausen, www.c4u.co.at

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